Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Aktuelles aus unserer Gemeinde

Mädchenfreizeit in den Niederlanden


Wort zum Sonntag

Einmal für immer

Liebe Leserinnen und Leser!

Sind Sie als Baby getauft worden? Oder später im Leben? Das habe ich am letzten Sonntag die evangelische Gemeinde gefragt. Zwei Drittel standen bei "als Baby getauft" auf, ein Drittel hat die Taufe als Jugendliche oder Erwachsene erlebt. Da hat sich was verändert.


Pfrn. D. Goudefroy
Was ist nun aber besser, Kinder- oder Erwachsenentaufe? Meine Konfirmanden haben das diskutiert. „Ich finde es gut, dass ich als Baby getauft worden bin“, sagt eine. „So ist Gott mein ganzes Leben lang bei mir.“ Ein anderer entgegnet: „ Ich fänd’s besser, später getauft zu werden. Ein Baby hat ja noch nicht so viele Sünden begangen. Später wäre die Taufe einfach nötiger.“

Ich muss schmunzeln – wie recht er hat! Überhaupt sind einige Konfirmanden dafür, die Taufe gleich richtig zu machen: ganz im Wasser untertauchen statt Katzenwäsche. Die Sünden sollen schließlich richtig abgehen. Unsere Partnergemeinde in Lima tauft so. Da werden erwachsene Täuflinge in einem Fluss dreimal ganz untergetaucht. Eine Konfirmandin aber wendet ein, dass man da schon Angst haben muss, zu ertrinken.

Der Apostel Paulus versteht die Taufe tatsächlich so. Er sagt, wer auf den Namen von Jesus Christus getauft wird, der stirbt mit ihm. Und er wird mit Christus auferstehen, denn in der Taufe beginnt ein neues Leben. In unserer Taufhandlung wird das symbolisch erfahrbar.

Für manche unserer Gemeindeglieder hat mit der Taufe wirklich ein neues Leben begonnen. Diese Menschen sind aus dem Iran oder Afghanistan zu uns gekommen, besuchen unsere Gottesdienste und haben darum gebeten, dass wir sie taufen. Sie wollen ihr Leben mit Jesus Christus leben. Dafür haben sie ihre Heimat und oft auch ihre Familien verlassen. Das ist wirklich eine Lebensentscheidung. Der Glaubensmut dieser Menschen beeindruckt mich.

Die Konfirmanden bewegt noch eine andere Frage: was ist, wenn ich plötzlich keine Lust mehr habe, Christ zu sein? Kann ich mich dann „enttaufen“? Vielleicht später doch noch mal taufen lassen? Mir stockt der Atem – nein, das geht doch nicht!

Bevor ich noch die richtigen Worte finde, meldet sich ein Konfirmand. Er ist letztes Jahr getauft worden, das war seine eigene Entscheidung. Und nun steht er da und zitiert seinen Taufspruch: Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erlöser. „Das bedeutet, dass Gott einen Bund mit mir macht. Und auch, wenn ich mal nichts mehr von Gott wissen will, dann gilt der Bund trotzdem für immer!“

So ist das mit der Taufe, egal ob als Kind oder Erwachsener, ob mit ein bisschen Wasser oder ganz untergetaucht. Die Taufe gilt. Einmal für immer!


Ein gesegnetes Wochenende wünscht Ihnen
Pfarrerin Dorothea Goudefroy, Evangelische Kirchengemeinde Menden


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