Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Wir begrüssen Sie herzlich auf der Internet-Seite der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden und freuen uns, dass Sie sich für unsere Angebote und Veranstaltungen interessieren.

Wir informieren Sie gern über Aktuelles aus unserer Gemeinde, die aktuellen Gottesdiensttermine, die Veranstaltungen unserer Gemeinde im aktuellen Wochenplan sowie Informationen zur Kirchenmusik und über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden.

Ob Sie ein vertrauliches Gespräch wünschen oder weitere Informationen suchen - informieren Sie sich hier oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail info@kirche-in-menden.de oder per Post (Gemeindebüro Bodelschwingh-Haus, Bodelschwingh-Straße 4, 58706 Menden).


Pilgerjahr in Lima – Miriam Wuttke ist in der Partnergemeinde angekommen

Am 12. August sind einige Mitglieder des Perukreises und Familie Wuttke nach Düsseldorf zum Flughafen aufgebrochen, um Miriam in ihr Pilgerjahr zu verabschieden.

Inzwischen ist sie sicher in Lima gelandet und von unserer Partnergemeinde sehr herzlich empfangen worden. Miriam wird für zehn Monate in der Peregrino-Gemeinde leben und mitarbeiten. Im Blog Pilgerjahr in Lima berichtet sie seit ihrer Ankunft regelmäßig von ihren Erlebnissen in der Partnergemeinde. Schauen Sie mal rein!

Pilgerjahr in Lima – Miriam Wuttke ist in der Partnergemeinde angekommen

Link-Pfeil Blog Pilgerjahr in Lima


Aktuelles aus unserer Gemeinde

Link-Pfeil Reisebericht Pfr. Fiedler – Studienfahrt in Israel und Jordanien
Link-Pfeil Jugendkirche auf Zeit
Link-Pfeil Taizé-Andacht im Ludwig-Steil-Haus
Link-Pfeil Gospelworkshop mit Eike Formella im Ludwig-Steil-Haus
Link-Pfeil Mendener Orgelfestival 2014 vom 20. bis 27. September
Link-Pfeil Pilgerjahr in Lima – Miriam Wuttke ist in der Partnergemeinde angekommen
Link-Pfeil Vor 150 Jahren eine Kirche – heute eine Bäckerei
Link-Pfeil Pfarrer Friedemann Majer mit festlichem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet


Wort zum Sonntag

Alles Liebe oder was? Sie ist die Größte unter ihnen

Liebe Leserin, lieber Leser,
Pfarrer Hans D. Daubner
Pfarrer Hans D. Daubner
ist sie das? Was wir feststellen, ist eher das Gegenteil. Hass, Missgunst, Neid, Auseinandersetzungen auf Leben und Tod, wie etwa im Nahen Osten oder in der Ukraine.

Der Apostel Paulus etwa spricht im Hohelied der Liebe (1Kor. 13) eine Einladung, eine Aufforderung zur Liebe aus. Für ihn gehört sie nicht einfach nur dazu, sondern ist etwas, das zum Gelingen des Lebens führt, zu einem guten Miteinander. Auch stellt er sie in Zusammenhang mit zwei weiteren Merkmalen des Christseins, nämlich dem Glauben und der Hoffnung: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die Liebe aber ist die Größe unter ihnen“ (1Kor.13, 13). Das Wechselspiel zwischen diesen drei Wesensmerkmalen könnte als ein Anker in der heutigen so unsicheren und kurzlebigen Zeit gelten.

„Nun aber bleiben Glaube . . .„dass er, der Glaube, nicht jedermanns Sache ist, macht sich mehr und mehr bemerkbar. Der  erwähnte Paulus spricht schon bei dem Erzvater Abraham vom Glauben. Der erhält den Auftrag, sein Haus, sein Land, alles, was er hat, zu verlassen und in ein Land zu ziehen, das Gott ihm zeigen wird. Er glaubte Gott und das rechnete ihm dieser als Gerechtigkeit an. Glaube also als Vertrauen. Im Neuen Testament spricht der gleiche Apostel vom „in Christus Sein“. In Christus Sein, heißt im Glauben stehen. Das kann man meist nicht selber machen. Da wird man hineinversetzt auf Grund der Taufe. Glaube also als ein Geschenk, mit dem es gilt umzugehen.

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung . . . „sie, die Hoffnung, ist auf die Zukunft ausgerichtet. Von R. M. Rilke kennen wir die Verse:“ Ich lebe mein Leben in  wachsenden Ringen, die sich um die Dinge ziehn. Den letzten wird ich vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn“. Festhalten an der Hoffnung, sie nicht aufgeben. Ja, die Hoffnung gehört zum Wesen des Menschen, den jeder Mensch braucht so etwas wie ein Grundvertrauen in die Zukunft. Die christliche Hoffnung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Gottvertrauen (Glauben) und Zweifel. Sie gründet in Christus und bezieht sich auf ein Ziel: Das ewige Leben. Auch hier also: Hoffnung als ein Geschenk.

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe . . . „Von der Liebe lesen wir: „Sie ist langmütig und freundlich, sie eifert nicht, treibt nicht Mutwillen . . . sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles . . . die Liebe hört niemals auf“ (1Kor.13,4.7.8). Paulus spricht hier von der Liebe Gottes, die uns als Geschenk zu teil wird. Mit ihr gilt es umzugehen, sie weiterzugeben. Manche sprechen vom „Mäntelchen der Liebe“, das Christen über ihre Mitmenschen auszubreiten haben. Von ihr, der Liebe, heißt es, sie sei die größte unter den dreien. Warum eigentlich? Weil erst durch sie, durch das Geschenk der Liebe, Leben, gelingendes Leben, möglich wird als Annahme und Zuwendung. 

Im Sinne einer solchen Liebe wünscht Ihnen ein angenehmes Wochenende und einen besinnlichen Sonntag,
Ihr Pfr. Hans D. Daubner


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