Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

Willkommen | Aktuelles | Gottesdienste | Wochenveranstaltungen |


Wir begrüssen Sie herzlich auf der Internet-Seite der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden und freuen uns, dass Sie sich für unsere Angebote und Veranstaltungen interessieren.

Evangelische Kirchengemeinde in
              Mende Wir informieren Sie gern über Link-Pfeil Aktuelles aus unserer Gemeinde, die aktuellen Link-Pfeil Gottesdiensttermine, die Veranstaltungen unserer Gemeinde im aktuellen Link-Pfeil Wochenplan sowie Informationen zur Link-Pfeil Kirchenmusik und über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden.

Ob Sie ein vertrauliches Gespräch wünschen oder weitere Informationen suchen - informieren Sie sich hier oder nehmen Sie Link-Pfeil Kontakt zu uns auf. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail Link-Pfeil info@kirche-in-menden.de oder per Post (Gemeindebüro Bodelschwingh-Haus, Bodelschwingh-Straße 4, 58706 Menden).
Die Evangelische Kirchengemeinde Menden wünscht Ihnen viel Freude auf unserer Internetseite.


Wort zum Sonntag

Sinkende Fluten – steigende Hoffnung

„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid . . . “
(Link-Pfeil Matthäus 11,28)

Von der Achtsamkeit zur Inklusion

Pfarrer Hans D.  Daubner
Pfarrer Hans D. Daubner
Ein Ruf, eine Einladung ist der Vers aus der Bibel. Eine Einladung, die sich an ganz viele richtet, die wahrgenommen und angenommen werden möchten. Eine Einladung, die im Matthäus-Evangelium ausgesprochen wird und zu einem Miteinander von Menschen, zu einer Gemeinschaft führt.

Es kann diese Einladung, diese Aufforderung allerdings auch ungehört und nicht wahrgenommen bleiben. Dann hat man die Begegnung verpasst, die Gemeinschaft nicht kennen gelernt und eine Erfahrung weniger gemacht. Das hier angekündigte Miteinander möchte Geborgenheit, Halt, Ausrichtung und Hoffnung vermitteln. In ihm gelten Respekt, Zuwendung, Entgegenkommen und vor allem Achtsamkeit. Damit ist mehr als Achtung gemeint. Es geht um eine Form, um einen Umgang, die durch Milde und Barmherzigkeit gekennzeichnet sind. Achtsam sein, sich selbst gegenüber, im Auftreten und Ausdruck, im Reden und im Handeln; achtsam sein den Anderen gegenüber, nicht nur ihm in Würde begegnen, sondern danach trachten, Gutes von ihm zu reden, ihn nicht verletzten, das alles gehört zur Wertschätzung der Achtsamkeit.

„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. . ."

Ein frommer Wunsch, eine Utopie, eine Vision? Nein, keineswegs, weil viele Menschen vor uns versucht haben, dieses Einladung wahrzunehmen und so die Vision Wahrheit werden zu lassen. Und es gibt sie auch heute noch, diese Versuche der Umsetzung, etwa unter dem Stichwort „Inklusion". Aber auch hier gilt bei vielen eine vornehme Zurückhaltung: „Wenn wir Integration nicht schaffen, wie können wir dann Inklusion umsetzen?" Diesem Vorurteil ist entgegen zu wirken. Denn Inklusion ist ein Prozess, an dem ganz viele beteiligt sind. (Im Unterschied zur Integration, die ihr Augenmerk in der Regel auf eine Minderheit richtet.)

„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid . . . "

Inklusion heißt: Alle gehören dazu – die Jungen, die Alten, die Kranken, die Gesunden, die Behinderten und die Nichtbehinderten, alle gehören der erwähnten Gemeinschaft an, dem Miteinander, der Gesellschaft, in der sie leben. Es geht um „zentrierte Vielfalt."

Der Inklusionsgedanke hat im Zusammenhang mit der 2006 herausgegebenen und 2009 ratifizierten Link-Pfeil UN-Behindertenrechtskonvention deutlich an Einfluß gewonnen und er hat nicht zuletzt auch den kirchlichen Raum erreicht. Dabei spielt der Gottesdienst eine wichtige Rolle, weil in ihm die „solidarische Vielfaltsgemeinschaft" als versöhnte Gemeinschaft gelebt bzw. verwirklicht wird.

Die praktische Umsetzung erfolgt dann etwa im Bereich der Diakonie, z. B. in Bethel oder auch im Bereicht der Pädagogik, z. B. in den Bemühungen, Förderschulen in Regelschulen aufgehen zu lassen.

„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken."

Das wäre das Ziel des Weges von der Achtsamkeit zur Inklusion: Antworten auf die vielen Fragen, Sehsüchte, Wünsche und Vorstellungen, alles, was zu einem gelingenden Leben gehört. In diesem Sinne, Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, einen besinnlichen Sonntag.

Hans D. Daubner
Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Menden


Aktuelles aus unserer Gemeinde

Link-Pfeil Ein frohes Osterfest wünscht Ihnen die Evangelische Kirchengemeinde Menden
Link-Pfeil Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern
Link-Pfeil Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe des Gemeindebriefes
Link-Pfeil Kirche und Kino: Leben ist nichts für Feiglinge
Link-Pfeil Festgottesdienst zum 150. Jubiläum der Heilig-Geist-Kirche


Link-Pfeil Archiv Geistliches Wort