Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Aktuelles aus unserer Gemeinde

Erntedankfest


Wort zum Sonntag

". . . .Und ruhte am siebten Tage . . . "

Die Ruhe also – als Krönung der Schöpfung. So nachzulesen auf den ersten Seiten der Bibel (1Mos.2) Nicht die Arbeit, nicht die Werke, nicht der Mensch, sondern eben die Ruhe.  Was könnte das bedeuten, wollte man versuchen, es umzusetzen oder gar seinen Lebensablauf danach auszurichten? Es könnte bedeuten, sich ein wenig Zeit zu nehmen über das, was so läuft, etwa unter dem Stichwort „Hamsterrad“ nachzudenken. Es könnte auch bedeuten, sich einmal selber Ruhe zu gönnen, zur Ruhe kommen, versuchen, Ruhe zu leben.  So möchte das Wort zum Sonntag, diesmal ein Wort zur Ruhe sein, als Gegenpol zu Stress und Hektik.  Die Juden feiern den Sabbat als Tag der Ruhe, als Erinnerung an das Ruhen Gottes. Die Christen begehen den Sonntag, als Tag der Erinnerung an Ostern, die Auferstehung Christi, als Ruhetag.  Beide Tage sind Höhepunkte, sinnvolle Unterbrechungen im Ablauf der Woche und damit im Lebensrhythmus. „Ohne Sonntage gib´s nur noch Werktage“ lautet eine schon etwas ältere Kampagne der EKD zum Schutz des Sonntags. Wo alle und alles nur noch nach Fortschritt, Arbeit, Leistung und Gewinn schreit, wird der Sonntag mit Füßen getreten. Die Sonntagsruhe wird unterhöhlt, außer Kraft gesetzt, dem finanziellen Gewinn geopfert, d.h. auch dort, wo es nicht unbedingt sein muss, ausgehebelt, dem Werktag gleich gemacht. Kein Wunder, wenn dadurch von Vielen die Stille nicht mehr auszuhalten ist, die Muße zum Erliegen kommt . . .


Hans D. Daubner,
Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Menden

„. . . .und ruhte am siebten Tage. . .“   

Wie wohltuend und aufbauend die Ruhe sein kann, lässt sich an Beispielen verdeutlichen:  ein bekannter Benediktinermönch spricht vom „Raum der Stille“, als einem Ort der Ruhe im Inneren eins jeden Menschen. Ein Psychologe unserer Tage schreibt von „Gipfelerlebnissen“, durch die man sich  lebendig fühlt, einer Lebenskraft bewusst wird, die über jegliche Vernichtung erhaben ist. In solchen Augenblicken werden einem Werte wie Wahrheit, Schönheit und Gutheit eindrücklich bewusst.  Ebenso könnte man an die Kraft, die Wirkung der Musik denken: etwa beim Hören von E. Griegs „Morgendämmerung“-  der aufgehende Morgen unberührt, zart, still, erhaben und doch auf den Tag einstimmend.   

„ . . .und ruhte am siebten Tage. . .“

Ruhe also nicht um der Ruhe willen, sondern um des Menschen Willen. Zu seiner Erbauung, zu seiner Erholung, zu seiner Freude, zu seinem Glück.  Wünsche Ihnen, liebe Leserin und Leser, ein Gespür für eine derartige Ruhe und damit immer wieder die Entscheidung für das Eigentliche.

In diesem Sinne einen besinnlichen Sonntag,

Ihr Hans D. Daubner                           
Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Menden


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