Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Peru‐Partnerschafts-Sonntag in der Heilig-Geist-Kirche

Peru‐Partnerschafts-Sonntag in der Heilig-Geist-Kirche
Peru‐Partnerschafts‐ Sonntag in der Heilig-Geist-Kirche (Klicken für größere Ansicht.)

Aktuelle Berichte aus Peru finden Sie mehrmals aktualisiert in der Woche unter Link-Pfeil Blog Pilgerjahr in Lima


Aktuelles aus unserer Gemeinde

Link-Pfeil Jugendkirche auf Zeit
Link-Pfeil Mendener Orgelfestival 2014 vom 20. bis 27. September
Link-Pfeil Peru‐Partnerschafts‐Sonntag in der Heilig-Geist-Kirche
Link-Pfeil Pilgerjahr in Lima – Miriam Wuttke ist in der Partnergemeinde angekommen


Wort zum Sonntag

Wie im Himmel

Liebe Leserin, lieber Leser, Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin
Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden

der Himmel ist der Ort unserer Sehnsucht: Wie im Himmel so möge es sein auf Erden! Das beten wir bei jedem Vaterunser. Und manches Mal fragen wir uns: „Wie ist es überhaupt so im Himmel?“

Die Lutherbibel bietet gut 700 Treffer, wenn man in ihr nach dem Begriff Himmel sucht – was die Frage aufwirft, welche Vorstellung die Autoren der Bibel mit diesem Wort verbinden. Ist damit immer der Wohnort Gottes gemeint hoch über den sichtbaren Wolken? Oder ist damit eher ein Ort im Jenseits gemeint, wo wir nach dem Tod hinkommen, wenn wir denn artig waren?

Die Werbebranche bietet uns andere Ansichten vom Himmel. Ein Beispiel: George Clooney wird nach dem Einkauf einer Kaffeemaschine von einem Klavierflügel erschlagen. Er kommt mit seiner Einkaufstüte in den Himmel. Ein weiß gekleideter Herr mit weißem Bart verhandelt mit ihm: Wenn er die offenbar auch im Himmel begehrte Kaffeemaschine da lässt, darf Clooney auf die Erde zurück und bekommt noch etwas Lebenszeit geschenkt. Er lässt sich auf den Handel ein und in der erneuerten Version sieht man dann, wie der Flügel knapp neben ihm auf den Boden aufschlägt, während Gott mit seinen Engeln im Himmel Kaffee trinkt.

Diese Werbung vermenschlicht Gott, macht ihn zu einem schrulligen Typen, der seine Zeit mit Kaffeetrinken füllt – so stelle ich mir das Jenseits jedenfalls nicht vor! Angesichts der Not und dem Unrecht auf dieser Welt in Palästina, in der Ukraine, im Irak, in Syrien und anderswo blicke ich oft zum Himmel auf mit der Frage: „Gott, wo bist du? Du hast uns doch eine bessere Welt versprochen!“ Manchmal scheint der Himmel so fern zu sein. Aber die Visionen von einer Zukunft, in der Gott alle Tränen von unseren Augen abwischen wird, in der weder Tod noch Leid, weder Geschrei noch Schmerz sein wird (Offenbarung 21,4) - sie lassen uns nicht hoffnungslos auf der Erde zurück. All unsere Ängste und Sorgen und auch unsere Gebete werden aufgefangen von Gott. In den Barmherzigen und nicht bei den Ellbogentypen, bei denen, die reinen Herzens sind und nicht bei den Schlagfertigen, bei den Armen und nicht bei  Reichen, bei den Friedfertigen und nicht bei den Kriegstreibern, da fängt der Himmel auf Erden an, hat Jesus gesagt.

Im Hier und Jetzt sollen wir deshalb alles tun, um Gottes Ideen von einer guten Welt Wirklichkeit werden zu lassen. Diese „Himmelserfahrungen“ auf der Erde erleben wir da, wo Menschen einander vergeben, sich um andere kümmern, trösten und sich für andere einsetzen, da wird ein Stück Himmel sichtbar, da zeigt sich Gottes Gegenwart. Gott will bei uns wohnen und seine „Hütte“ bei uns aufschlagen. Der Himmel rückt also näher und wird so für uns zur Ermutigung auf der Erde. Was wir vom Himmel ahnen, gibt uns Wegweisung für das Leben in unserer Welt.

Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden


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