Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Aktuelles aus unserer Gemeinde

ZDF-Zoom mit Beitrag über das Kirchenasyl in Menden
ZDF-Gottesdienst
Jungscharfreizeit in Meinerzhagen
Mädchenfreizeit in den Niederlanden
Kinderfreizeit in Friesoythe


Wort zum Sonntag

Wie glauben die Menschen in Menden

Liebe Leserin, lieber Leser,
In dieser Woche war ein Bericht in der Westfalenpost, wie die Menschen in Menden glauben.


Bernd Lorsbach,
Ev. Kirchengemeinde Menden
Insgesamt 54529 Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten und Prägungen. "Muslime" standen gemeinsam mit "Konfessionslosen" und Menschen mit "anderen Religionszugehörigkeiten" vor der Zahl 13054. Darauf bin ich als evangelischer Pfarrer oft angesprochen worden, ob es in Menden nun mehr Muslime als Evangelische gäbe. So liest es sich und man musste sehr genau in den Artikel schauen, um zu verstehen: 13054 Menschen von 54529 Einwohnern gehören keiner christlichen Religion an. Wie viele davon Muslime sind, lässt sich daraus nicht erheben.

Geht nun ein Aufatmen durch die evangelischen Reihen? Ich hoffe nicht! Ich stelle jedenfalls auch kein Zurücklehnen in den katholischen Reihen fest. Und in den muslimischen Reihen reibt sich meines Wissens auch niemand die Hände. Der Bericht belegt es nicht – das tun eher die Austrittszahlen oder das, was Menschen auf der Straße oder bei einem Glas Bier oder Wein sagen – aber er lässt vermuten: Es gibt einen immer größer werdenden Anteil von Menschen in Menden, die den Glauben oder die Zugehörigkeit zu der jeweiligen Gemeinschaft der Glaubenden für entbehrlich halten. In den großen Städten wie Hamburg und Berlin liegen die Christen bei 33, die anderen Religionen insgesamt bei 33 und die Konfessionslosen ebenfalls bei 33%. Dort sind Christenmenschen also Minderheiten. Und ob die den Glauben leben, darüber ist nichts gesagt.

Als Jesus über diese Erde ging, folgten ihm viele Menschen nach. Es gab aber damals aber erkennbar Menschen, die mit ihm nichts zu tun haben wollten. Der Evangelist Johannes berichtet von einer Welle von Menschen gab, die sich von ihm abwandten. Jesus rief ihnen nicht Schimpf und Schande hinterher. Er fragte stattdessen seine verbliebenen Nachfolger: Wollt ihr auch weggehen? Er fragte das ohne Furcht vor den möglichen Antworten und Konsequenzen, sondern ganz ehrlich und ohne Hintergedanken. Er wird sich gefreut haben, als einer von ihnen gesagt hat: " Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes." Von der Freude wird nichts berichtet. Berichtet wird aber, dass genau der, der das gesagt hat, ihn später einmal verraten würde.

Mögen wir an dem Ort, wo wir uns als Christen an diesem Wochenende versammeln, Ermutigung und Kraft finden, die täglichen Herausforderungen des Glaubens anzugehen und zu meistern.  

 

Ihr Pastor Bernd Lorsbach,
Ev. Kirchengemeinde Menden, Platte Heide


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