Kirchenmusik in der Ev. Kirchengemeinde Menden

Orgeln in unserer Gemeinde



Heilig-Geist-Kirche
Die Geschichte dieser Orgel beginnt mit ihrer Einweihung in dieser Kirche im Jahr 1864 durch die Orgelbaufirma Knauf aus Thüringen. Die Orgel der Heilig-Geist-Kirche
Die Orgel der Heilig-Geist-Kirche
Von diesem wunderschönen Instrument ist heute noch die Fassade zu sehen. Im Jahr 1930 wurde durch die Firma Walcker aus Ludwigsburg eine neue Orgel in dieses alte Gehäuse eingebaut.

Nach einer Dispositionsänderung in den 50er-Jahren und einer Renovierung in den 70er-Jahren stellte sich endgültig heraus, daß das System der elektropneumatischen Steuerung zu anfällig war. Die konstruktionsbedingten Mängel und die auftretenden Störungen waren kaum in den Griff zu bekommen.

1993 wurde die neue Orgel, erbaut von der Firma Rensch aus Lauffen a. Neckar, eingeweiht. Auch dieses Instrument steht hinter dem Prospekt der alten Knauf-Orgel. Das Innenleben dagegen ist neu, abgesehen von wenigen Registern, die aus der Walker-Orgel übernommen werden konnten. Das Instrument hat folgende Disposition:

Hauptwerk   Schwellwerk  
Bourdon 16´* Oboe 8´ *
Principal Konzertflöte 8´ *
Voce humana Geigenprincipal 8´ *
Gambe 8' Salicional 8´ *
Gedeckt 8' Voix celèste 8´ ***
Principal 4' Ital. Principal 4'
Flauto 4' * Flauto dolce 4´ *
Quinte 2 2/3´ * Sesquialter 2 2/3´ *
Oktave 2´ ** Waldflöte 2'
Mixtur 1 1/3´ (4-fach) Plein jeu 2´ (4-fach)
Trompete 8' Trompette harm.
    Dulcian 16'
    Tremulant  
Pedal      
Subbass 16´***    
Gedecktbass 8´ *    
Violon 16´*    
Oktavbass 8'    
Choralbass 4' *    
Posaune 16'    
Trompete 8'    


Das Schwellwerk hat 2 Klaviaturen (II + III)
Koppeln: I/P, III/P, ( I / II definiert II als Koppelmanual)
Die Spiel- und Registertrakturist mechanisch

* = alt, Walcker 1930
** = alt, Walcker 1956
*** = alt, Lagerbestand Rensch

Erlöserkirche

„Es handelt sich um eine besondere Kleinorgel, herausragend in seiner Erbauungszeit, noch heute von bedeutender Qualität und Klangschönheit.“
(Andreas Schiegnitz, Gutachten 2008)

„Das Instrument gehört zu der Phase der neobarocken Orgelwerke der 50er/60er Jahre, in denen die damals zusammen arbeitenden profilierten Orgelbauer Jürgen Ahrend und Gerhard Brunzema eine Orgelbaukunst betrieben, die sich weit von dem sonst Alltäglichen im damaligen Orgelbau unterschied. Dementsprechend ist in Menden-Bösperde eine kleine Orgel entstanden, die gemessen an dem damaligen Standard im Orgelbau allerhöchsten Qualitätsansprüchen genügen kann.“
(Manfred Schwarz, Gutachten von 1995)
Die Orgel hat folgende Disposition:

1. Manual 2. Manual Pedal
Prestant 8´ Gedackt 8´ Subbasz 16´
Hohlflöte 8´ Flöte 4´  
Oktave 4´ Oktave 1´  
Flachflöte 2´    
Mixtur    


Die Orgel im Ludwig-Steil-Haus
Die Orgel im Ludwig-Steil-Haus
Manualkoppel, Koppel I an Pedal, Koppel II an Pedal

Ludwig-Steil-Haus

Die Orgel im Ludwig-Steil-Haus wurde 1999 von Andreas Schiegnitz erbaut. Sie hat folgende Disposition:

Voce Umana 8' Libanon- und Rotzeder
Principal 8' Zinn
Gedeckt 8' Fichte und Akazie
Oktave 4' Zinn
Flöte 4' Fichte und Birne
Quinte 2 2/3' Zinn/Blei - Legierung
Prinicipal 2' Zypresse und Rotzeder
Sunbass 16' Fichte

Koppel I an Pedal

Paul-Gerhardt-Haus

Die Orgel im Paul-Gerhardt-Haus wurde 1968 von Paul Ott erbaut. Sie hat folgende Disposition:

Gedeckt 8'  
Principal 4'  
Blockflöte 4'  
Oktave 2'  
Quinte 1 1/3'  
Mixtur 2-3fach  

Koppel I an Pedal

Das Instrument wurde 1999 von Andreas Schiegnitz überholt und nachintoniert.